20. Deutscher Schulpreis in Berlin
Zwei besondere Tage in Berlin – Begegnung, Wertschätzung und ein großer Moment
Zwei Tage voller Begegnungen, Wertschätzung, Spannung und gemeinsamer Freude: Am 28. und 29. September stand Berlin ganz im Zeichen der 20. Verleihung des Deutschen Schulpreises. Für die 15 nominierten Schulen waren es zwei besondere Tage, an denen nicht nur hervorragende schulische Arbeit gewürdigt wurde, sondern auch Zeit für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Feiern blieb.
28. September – Ankommen, kennenlernen und gemeinsam Erreichtes feiern
Am Nachmittag des 28. September wurden die Vertreterinnen und Vertreter der 15 nominierten Schulen herzlich in Berlin empfangen. Der Auftakt um 15 Uhr war geprägt von einer wertschätzenden Begrüßung und einem Ausblick auf die bevorstehenden beiden Tage.
Im Mittelpunkt des ersten Tages stand bewusst das, was bereits erreicht worden ist: die Ideen, Konzepte, Entwicklungen und Erfolge der nominierten Schulen. Dabei ging es nicht um Konkurrenz, sondern um das gegenseitige Kennenlernen und darum, voneinander zu lernen.

Für die Schülerinnen und Schüler gab es altersgetrennte Angebote. Vier Teams mit Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen nominierten Schulen gingen gemeinsam auf eine Rallye. Dabei konnten sie spielerisch Aufgaben lösen, miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen. Schnell wurde deutlich: Der Deutsche Schulpreis bringt nicht nur Schulen zusammen, sondern vor allem Menschen, die Schule gemeinsam gestalten und weiterentwickeln wollen.

Am Ende der Rallye gab es eine kleine Siegerehrung, bevor der Tag bei leckerem Essen und vielen Gesprächen bis 19 Uhr langsam ausklang. Die Zeit wurde intensiv genutzt, um Erfahrungen auszutauschen, neue Bekanntschaften zu schließen und die besondere Gemeinschaft der nominierten Schulen zu erleben.
Ein schönes Bild dieses ersten Tages zeigt von links Ute Zelle, Leiterin der späteren Hauptpreisträgerschule, ihren Stellvertreter Anthony Amokwe sowie die drei Regionalberatenden Michael Rudolph, Susanne Rammenzweig-Fendel und Hanns Georg Tischbein.

29. September – Der große Moment der Preisverleihung
Am nächsten Morgen wurde es festlich und spannend. Von 9 bis 11 Uhr fand die eigentliche Preisverleihung statt. Fünf Preisträgerschulen durften sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Deutschen Schulpreises wurde darüber hinaus ein besonderer Preis der Jury verliehen.
Doch der Höhepunkt kam zum Schluss: Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete die Hauptpreisträgerschule und ehrte die Bertha-von-Suttner-Schule aus Mörfelden.
Damit fand ein ereignisreicher Vormittag seinen emotionalen Höhepunkt. Hinter der Auszeichnung steht die Arbeit vieler Menschen, die Schule täglich gestalten, Verantwortung übernehmen, neue Wege gehen und Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung begleiten.
Nach dem offiziellen Teil verlagerte sich die Feier ins Foyer. Bei leckerem Essen blieb Zeit für Vernetzungsgespräche, persönliche Begegnungen und natürlich zum gemeinsamen Feiern. Die Atmosphäre war geprägt von Freude, Stolz und dem Gefühl, Teil einer besonderen Gemeinschaft zu sein.

Zwei Tage, die bleiben
Die 20. Verleihung des Deutschen Schulpreises war damit weit mehr als eine Preisverleihung. Sie war ein Fest der Schulentwicklung, des Engagements und der Begegnung. Die 15 nominierten Schulen brachten ihre Erfahrungen und Perspektiven mit – und nahmen neue Ideen, Kontakte und Erinnerungen mit nach Hause.
Besonders eindrucksvoll war, dass neben den ausgezeichneten Schulen auch die gemeinsame Leistung aller Nominierten sichtbar wurde. Denn gute Schule entsteht nicht allein durch Preise, sondern durch Menschen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass Schülerinnen und Schüler gute Bedingungen zum Lernen, Wachsen und Mitgestalten vorfinden.
Zwei Tage Berlin, die gezeigt haben: Schule lebt von Begegnung, Wertschätzung und dem Mut, gemeinsam neue Wege zu gehen.
Hanns Georg Tischbein
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