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"Power of Democracy. Macht Demokratie!"

28. September 2026

Unter dem Motto „Power of Democracy. Macht Demokratie!“ stand der diesjährige Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz in Ingelheim ganz im Zeichen von Beteiligung, politischer Bildung und demokratischem Engagement. Zum 21. Mal bot die Veranstaltung ein Forum für den Austausch darüber, wie Demokratie im Alltag gelebt, vermittelt und weiterentwickelt werden kann.

Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm an mehreren Veranstaltungsorten. Im kING, im Weiterbildungszentrum Ingelheim und auf dem Fridtjof-Nansen-Platz standen Workshops, Diskussionen und weitere Mitmachangebote auf dem Programm. Dabei sollte vor allem sichtbar werden, wie vielfältig und kreativ demokratisches Engagement in Rheinland-Pfalz ist.

Zu den Gästen gehörten unter anderem die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig, Kommunalminister Sven Teuber sowie die Ingelheimer Oberbürgermeisterin Eveline Breyer.

Demokratie zum Mitmachen

Der Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz hat sich über die Jahre zu einer zentralen Plattform für Austausch, politische Bildung und gesellschaftliches Engagement entwickelt. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Kinder und Jugendliche. Sie sollen Möglichkeiten kennenlernen, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten.

Das Veranstaltungsformat richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, junge Menschen und Erwachsene, die sich mit Demokratiebildung und Demokratiepädagogik, Kinder- und Jugendbeteiligung sowie Erwachsenenbildung beschäftigen oder sich für diese Themen interessieren.

Neben den ursprünglichen Angeboten für Schulen und Jugendliche wurde der Demokratie-Tag in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. So gehören inzwischen auch Kooperationsprojekte für Auszubildende sowie Angebote aus der Erwachsenen- und Weiterbildung zum Programm.

Demokratische Schulen im Fokus

Auch die Frage, welche Rolle Schulen bei der Vermittlung demokratischer Werte und Beteiligungsmöglichkeiten spielen, nahm einen wichtigen Platz ein.

Die Robert Bosch Stiftung GmbH informierte über Möglichkeiten, demokratische Partizipation an Schulen weiterzuentwickeln.

Der Grundgedanke: Schule soll nicht nur Wissen über Demokratie vermitteln, sondern jungen Menschen auch konkrete Erfahrungen mit Mitbestimmung ermöglichen. Demokratische Schulentwicklung wird dabei als pädagogische Aufgabe verstanden, die zugleich eine Bedeutung für die Gesellschaft insgesamt hat.

Die Regionalberater der Robert Bosch Stiftung setzten auf eine individuelle Beratung von Schulen. Dabei informierten sie über passende Angebote der Stiftung und zeigten Möglichkeiten auf, wie demokratische Beteiligung im schulischen Alltag gestärkt werden kann.

Der Demokratie-Tag machte damit deutlich, dass Demokratiebildung nicht allein im Unterricht stattfindet. Sie entsteht überall dort, wo Menschen miteinander diskutieren, Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und erfahren, dass ihre eigene Stimme gehört wird.

Demokratietag 26 Stand Schulpreis

 

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